Nachdem im Januar 2023 das Dorf Lützerath
(Hotspot der internationalen Klimabewegung in Deutschland),
entgegen der Empfehlung der Bundesregierung aus dem Vorjahr vom
Energieunternehmen RWE im Zusammenwirken mit Landespolitik und Polizei
zerstört und der Abbau der darunter liegenden Braunkohle entgegen allen
wissenschaftlichen Erkenntnissen und Empfehlungen genehmigt worden war,
beschlossen wir nach unserer letzten Kunstintervention dort vor Ort während
der Räumung und Zerstörung im Winter, ein umfassendes malerisches
Zeitzeugnis zu schaffen. Es umfasst sowohl vielfältige Begegnungen
und Erfahrungen während unseren solidarischen Kunstinterventionen
im Rahmen der 1,5-Grad-Klimabewegung der letzten fünf Jahre,
beginnend 2018 mit dem Widerstand im Hambacher Wald, als auch
eine zeitgenössische künstlerische Komposition, die versucht,
diesen brisanten Komplex der Gegenwart zu erfassen.
So entstand in den ersten sechs Monaten des Jahres 2023
dieses womöglich einzigartige malerische Zeitzeugnis, ein Historienbild,
wie Prof. Dr. Wolfgang Becker (Gründungsdirektor des Ludwig Forums Aachen)
es bezeichnete, wenn er über das Gemälde sprach.
(Auch die Physis des Gemäldes ist beachtlich: 260 cm Höhe und 810 cm Breite)
Unsere vielschichtigen, vielfältigen und unmittelbaren Erfahrungen vor Ort
bilden zweifellos eine einzigartige Grundlage für ein solches Gemälde.
Wir haben diverse Detailfotos angehängt und hoffen, dass Sie sich so diesem
komplexen, riesigen Gemälde auf ihrem Bildschirm besser nähern können.

































