2022 … lud man uns ein, in den Widerstand „Rettet den Fechenheimer Wald“ zu kommen.
Die Stadt plante dort ein kleines, kostbares Waldstück zu roden, um das Autobahnendstück der A 66, das dort endet, an den Riederwaldtunnel anzuschließen, der dann gebaut werden sollte und ab 2026 gebaut wird, während man die stadtklimatischem Auswirkungen dabei ignoriert. Es ist ein stadtinternes kritisches Bauvorhaben, in sofern, da man versucht, das bestehende und zu erwartend sich noch vergrößernde Strassenverkehrsaufkommen zu managen, anstatt zu versuchen, es zumindest einzudämmen, besser noch zu verringern, was zeitgemäß wäre.
Wir versuchten damals mit der sich dem Erhalt des Waldstücks solidarisch verstehenden Kunstintervention
RAUMSCHIFF FECHENHEIMER WALD – AUFBRUCH IN NEUE WELTEN
eine größere Aufmerksamkeit zum Thema in der Öffentlichkeit zu generieren, sprachen die Kunstakademie der Stadt, das STÄDEL an, sowie den Frankfurter Kunstverein, ob sie nicht Lust hätten, sich ebenfalls für den Erhalt des Waldes in der Öffentlichkeit zu engagieren, uns zu helfen mit Menschen, Aktivist*innen und Kunststudent*innen das Waldstück in einen Zauberwald zu verwandeln.
Gedacht war, dass man überall im Wald kleine bizarre Kunstwerke, wie das unsere installiert, um mehr Aufmerksamkeit für das bedrohte Waldstück durch Kunst auf die Beine zu stellen. Diese doch dafür gerade zu prädestinierten Institutionen, duckten sich weg, sind sie doch vom „good-will“ der Geldgeber, der Stadt, angewiesen, die man sich nicht vergraulen will.
Die Presse kam und wer bspw. diesen Artikel ließt, merkt schnell, dass man abfällig und missgünstig auf den so wichtigen Widerstand und auf die Kunst blickt.
Das ist bezeichnend … auch da muss sich dringend etwas ändern.








